Wasserstoff-Mobilität.

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Mobilität der Zukunft mit Wasserstoff

Keine Abgase, kein Lärm: Wasserstoff-Fahrzeuge versprechen komplett emissionsfreies und geräuschloses Fahren über lange Strecken. In der aktuellen Diskussion um den Klimawandel rückt der Energieträger Wasserstoff bei der Suche nach Kraftstoffalternativen verstärkt in den Fokus.

Strom aus Wasserstoff: So funktionieren Brennstoffzellen-Elektro-Autos

Im Prinzip handelt es sich bei einem Wasserstoff-Fahrzeug um ein Elektroauto. Neben dem Elektromotor und einer kleineren Batterie sind zusätzlich eine Brennstoffzelle und ein Wasserstofftank verbaut.

Durch eine chemische Reaktion in der Brennstoffzelle wird aus Wasserstoff Strom gewonnen. Es handelt sich bei diesem Vorgang um die Umkehrung der Elektrolyse: Wasserstoff und Sauerstoff reagieren zu Wasser, Wärme und Strom, welcher schließlich den Elektromotor antreibt.

Da bei der Verwendung von Wasserstoff kein CO2 entsteht, fährt das Fahrzeug komplett emissionsfrei.

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Speicherung

Im Fahrzeug wird der Wasserstoff gasförmig gespeichert: Im PKW bei einem Druck von 700 bar, bei Bussen bei einem Druck von 350 bar. Die Tanks sind auch unter Sicherheitsaspekten zertifiziert und unbedenklich.

Wasserstoff-Autos: Entwicklung und Fortschritt

Um bei den neuesten Entwicklungen im Mobilitätsbereich dabei zu sein, hat die GASAG Anfang 2011 das erste mit Wasserstoff betriebene Dienstfahrzeug getestet. Bei dem Elektro-Auto handelt es sich um einen Mercedes Benz B-Klasse F-CELL. Mit dem Pilotprojekt erprobte die GASAG die mobile Anwendung der Brennstoffzelle und gleichzeitig die Einsatzmöglichkeiten weiterer alternativer Lösungen für unsere Fahrzeugflotte. 

Der Markt für Brennstoffzellen-Fahrzeuge befindet sich noch in den Startlöchern und die Hersteller feilen fleißig an der Technik, um massentaugliche Lösungen zu entwickeln.

Einen Überblick zu den PKWs bietet folgende Website von h2live: https://h2.live/wasserstoffautos.

Auch für Nutzfahrzeuge wie Busse oder Müllfahrzeuge ist in Zukunft geplant, Wasserstoff als Kraftstoff zu verwenden. Die ersten Testphasen dafür sind bereits in vollem Gange.

Infrastruktur: Das Tankstellennetz

Für die Durchsetzung von Wasserstoff als alternativen Treibstoff wird das Tankstellennetz stetig ausgebaut. Bis Ende 2020 sollen deutschlandweit 100 Tank-Stationen zur Verfügung stehen.

Eine Übersicht zu den Tankstellen findet sich ebenso auf h2live. Diese kann auch für das Mobileendgerät als App heruntergeladen werden.

Die Betankung erfolgt innerhalb weniger Minuten und eine Tankfüllung reicht für 300-500 Kilometer Fahrt. Die Kosten für Wasserstoff sind dabei vergleichbar mit Benzin. In Abhängigkeit der Fahrweise wird für eine Strecke von 100 km ca. 1 kg Wasserstoff zum Preis von 9,50 € verbraucht.

Die Mischung macht's

Bei der Verwendung von Wasserstoff wird kein CO2 emittiert, somit ist die Nutzung von Wasserstoff als Kraftstoff CO2-frei. Entscheidend für die Klimaziele ist die Art der Erzeugung von Wasserstoff: Hierfür projektiert die GASAG-Gruppe gemeinsam mit anderen Projektpartnern westlich von Berlin in Ketzin eine Elektrolyseanlage. Mitten im Windeinzugsgebiet der „Nauener Platte“ soll aus regenerative erzeugten Strom CO2 freier Wasserstoff produziert werden.

Um die Klimaziele zu erreichen und die Mobilitätswende zu meistern, ist eine Kombination aus E-Autos für kürzere Strecken und Wasserstoff-Autos oder Fahrzeugen mit CNG-Antrieb für lange Fahrten eine gute Lösung.

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